LEM-„Nachhaltigkeit (Sustainability)“

Verantwortung übernehmen
Es geht darum, Verantwortung für negative Auswirkungen, die durch das Unternehmen entstehen und für alle Emissionen, die durch das Unternehmen oder Produkt freigesetzt werden, zu übernehmen. Proaktiv und bevor es regulatorisch vorgeschrieben wird. Das es kommen wird, ist nur eine Frage der Zeit bzw. nahen Zukunft. Die EU-Kommission bereitet einen Entwurf für ein verpflichtende Berichterstattung zur Nachhaltigkeit ab 2023 vor.
Unsere Experten gehen mit Ihnen die ersten robusten Schritte und begleiten Sie gerne unter anderem rund um das Thema Nachhaltigkeitsberichterstattung (ESG bzw. CSR-Reporting & EU-Taxonomie).
Treiben Sie aktiv den achtsamen Umgang mit Ressourcen voran. Kontaktieren Sie uns!
Die Experten von FIRST CLASS (1class) gehen jegliche Fragen zum Thema Energieeffizienz und CO2-Footprinting effizient und integriert an. Kompetente Diskussionspartner aus dem FIRST CLASS-Change-Team stehen mit Projekterfahrung aus verschiedenen Branchen (u.a. Energie, Maschinenbau, Kunststoffsektor, Retail & Consumer, Pharmazie bzw. Gesundheitswesen) zur Verfügung und klären ebenfalls steuerliche, bilanzielle und rechtliche Fragen.
Außer den Umweltorganisationen, Parteien, Vereinen und Verbänden haben in Deutschland 2021 auch 2.600 vorwiegend mittelständische Unternehmen dazu aufgerufen, sich am globalen Klimastreik zu beteiligen (s. Handelsblatt 03.09.2019).
„Wir sollten nicht nur immer über die Kosten des Klimaschutzes diskutieren, sondern ihn als große Chance begreifen“, mahnt Östberg (Gründer ‚Delivery Hero‘). „Wir könnten Deutschland als führend im Klimaschutz positionieren, das wäre für uns ein großer Vorteil.“
Eingebettete Nachhaltigkeit bietet mindestens sieben verschiedene Möglichkeiten für die Wertschöpfung eines Unternehmens:
- besseres Risikomanagement,
- höhere Effizienz durch geringeren Abfall und geringeren Ressourcenverbrauch,
- bessere Produktdifferenzierung,
- neue Marktzugänge,
- Verbesserung von Marke und Ruf,
- bessere Möglichkeiten zur Beeinflussung von Industriestandards und
- bessere Möglichkeiten für radikale Innovationen.
Es geht darum, Verantwortung für negative Auswirkungen, die durch das Unternehmen entstehen und für alle Emissionen, die durch das Unternehmen oder Produkt freigesetzt werden, zu übernehmen. Proaktiv und bevor es regulatorisch vorgeschrieben wird. Das es kommen wird, ist nur eine Frage der Zeit bzw. nahen Zukunft. Die EU-Kommission bereitet einen Entwurf für ein verpflichtende Berichterstattung zur Nachhaltigkeit ab 2023 vor
Das bedeutet konkret: Bewusstsein schaffen, Entscheidungen auf Umweltfreundlichkeit ausrichten und nicht vermeidbare Emissionen unbedingt kompensieren. Hierbei unterstützen wir Sie auf allen Ebenen.
Worin liegt der Unterschied zwischen CSR und ESG?
CSR – Corporate Social Responsibility
beschreibt die gesellschaftliche Verantwortung zu einer nachhaltigen Entwicklung eines Unternehmens. Kennzeichnend ist die freiwillige Basis des Ansatzes, der somit über das gesetzlich vorgeschriebene Maß hinausgeht. CSR wird im Rahmen der CSRD auch als Abkürzung für die Corporate Sustainability Reporting Directive verwendet.
ESG – Environmental, Social Governance
beschreibt die ökologischen und gesellschaftlichen Bereiche der Unternehmensführung. Dabei werden Nachhaltigkeit und effektive Governance in den Mittelpunkt der Unternehmenspolitik gestellt.
Während CSR darauf abzielt, ein Unternehmen zur Verantwortung zu ziehen, machen ESG-Kriterien die durchgeführten Maßnahmen messbar.
Da die CSR-Aktivitäten je nach Unternehmen und Branche stark variieren, fehlt es an vergleichbaren Messgrößen. ESG-Kriterien hingegen sind in der Regel in weitaus höherem Maße quantifizierbar. Siehe zum Beispiel CO2-Footprint.
Nachhaltigkeit ist die Fähigkeit, in verschiedenen Lebensbereichen relativ dauerhaft zu bestehen.
- Im 21. Jahrhundert bezieht sie sich allgemein auf die Fähigkeit der Biosphäre der Erde und der menschlichen Zivilisation, nebeneinander zu bestehen.
- Für viele wird Nachhaltigkeit durch die miteinander verbundenen Bereiche Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft definiert.
Trotz der zunehmenden Popularität des Begriffs „Nachhaltigkeit“ und seiner Verwendung wurde und wird die Möglichkeit, dass menschliche Gesellschaften ökologische Nachhaltigkeit erreichen, in Frage gestellt.
Angesichts der Umweltzerstörung, des Verlusts an biologischer Vielfalt, des Klimawandels, des übermäßigen Verbrauchs, des Bevölkerungswachstums und des Strebens der Gesellschaften nach unbegrenztem Wirtschaftswachstum in einem geschlossenen System stellt sich hier eine der größten Herausforderungen.
Ein verwandtes Konzept ist das der „nachhaltigen Entwicklung“, das häufig in den Bereichen Kultur, Technologie, Wirtschaft und Politik diskutiert wird. Nachhaltige Entwicklung kann als das Organisationsprinzip der Nachhaltigkeit angesehen werden. Laut Our Common Future (dem Brundtland-Bericht von 1987) wird nachhaltige Entwicklung als eine Entwicklung definiert, die …
„… die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne die Fähigkeit künftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen“.
Der Weg zur Nachhaltigkeit
Einerseits geht es bei der Nachhaltigkeit „um die Festlegung einer Reihe von Maßnahmen, die von den heutigen Generationen zu ergreifen sind und die die Aussichten künftiger Generationen auf ein Niveau von Konsum, Wohlstand, Nutzen oder Wohlfahrt, das mit dem der heutigen Generationen vergleichbar ist, nicht schmälern“, d. h., die Nachhaltigkeitsökonomie ist eine langfristige Betrachtung des menschlichen Wohlergehens.
Eine Wirtschaft, die in der Lage wäre, das Wirtschaftswachstum aufrechtzuerhalten und gleichzeitig den Verbrauch von Ressourcen wie Wasser oder fossilen Brennstoffen zu verringern und die Umweltzerstörung zu entkoppeln, würde als entkoppelt bezeichnet werden. Die Umweltbelastung wird häufig anhand der Schadstoffemissionen, z.B. CO2-Fußabdruck (CO2-Footprint) gemessen, und die Entkopplung wird häufig anhand der Emissionsintensität der Wirtschaftsleistung gemessen.
Das Konzept der „eingebetteten Nachhaltigkeit“ wird definiert als „Einbeziehung ökologischer, gesundheitlicher und sozialer Werte in das Kerngeschäft ohne Preis- oder Qualitätseinbußen, d. h. ohne soziale oder ökologische Prämie“. Eingebettete Nachhaltigkeit bietet mindestens sieben verschiedene Möglichkeiten für die Wertschöpfung eines Unternehmens:
- besseres Risikomanagement,
- höhere Effizienz durch geringeren Abfall und geringeren Ressourcenverbrauch,
- bessere Produktdifferenzierung,
- neue Marktzugänge,
- Verbesserung von Marke und Ruf,
- bessere Möglichkeiten zur Beeinflussung von Industriestandards und
- bessere Möglichkeiten für radikale Innovationen.
Unsere Experten beraten Sie gerne rund ums Thema Nachhaltigkeitsberichterstattung (ESG bzw. CSR-Reporting & EU-Taxonomie). Treiben Sie aktiv den achtsamen Umgang mit Ressourcen voran. Kontaktieren Sie uns!
Welchen Einfluss hat dies auf die Unternehmensführung (CEOs)?
Die CEOs erkennen zwar an, dass sie durch Nachhaltigkeitsbemühungen Wettbewerbsvorteile erzielen können, und berichten von einigen Fortschritten, doch sie erkennen auch an, dass die Wirtschaft einen weitaus größeren Beitrag zum Erreichen einer nachhaltigen Weltwirtschaft bis 2030 leisten könnte – und sollte.
Tatsächlich hat die Weltgemeinschaft einen klaren Wendepunkt auf dem Weg zum Jahr 2030 erreicht. Die CEOs sind sich einig, dass die Wirtschaft eine wichtigere Rolle bei der Verwirklichung der globalen Ziele spielen muss. Sie weisen auf die Hindernisse hin, die Unternehmen davon abhalten, mehr zu tun, und auf die Voraussetzungen, die das Potenzial des Privatsektors freisetzen würden.
Reine Finanzkennzahlen und starre Fakten sind nicht mehr ausreichend, um das Interesse und das Vertrauen der Stakeholder zu bewahren. Eine transparente, nicht finanzielle Berichterstattung ist gefordert, welche aufzeigt, dass Unternehmen die ökologischen und sozialen Auswirkungen ihrer Geschäftstätigkeit kennen und Verantwortung übernehmen. Kapitalmarktorientierte Unternehmen müssen diese bereits heute in einer nicht-finanziellen (Konzern-)Erklärung gemäß §289b HGB beziehungsweise §315b HGB veröffentlichen. Mit zunehmender Wichtigkeit und wachsendem Interesse der Gesellschaft, bestehen Überlegungen den verpflichteten Anwenderkreis auszuweiten. Doch auch Unternehmen die keine nicht-finanzielle Erklärung abgeben müssen, können strategische und wirtschaftliche Vorteile aus einer verstärkten nachhaltigen Ausrichtung ziehen.
2016
70 % der CEOs waren der Meinung, dass die Globalen Ziele einen klaren Rahmen für die Strukturierung von Nachhaltigkeitsbemühungen bieten würden.
2019
48 % der CEOs setzen Nachhaltigkeit in ihren Betrieben um.
